Wir waren dankbar, dass
der Rückzug der Deutschen und die Ankunft der Kanadier ohne große
Kämpfe vonstatten ging. Ich war auf dem Bauernhof meiner Großmutter,
als die ersten Panzer kamen - jeder jubelte - einer meiner Onkel fuhr per
Anhalter auf einem Panzer mit und kam mit etwas Schokolade für mich
zurück. Ich aß nur die Hälfte, behielt den Rest und versteckte
ihn so gut, dass ich ihn fast vergessen hätte.. Schon bald fing es an, dass wir alle Sorten wunderbaren Essens bekamen. EI - PULVER! Wir hatten noch nie zuvor so etwas gesehen und dachten, dass ein Eipulver - Omelett einfach erstaunlich war - und als ich das erste Mal das Brot sah, das die Kanadier aßen, konnte ich nicht glauben, dass Brot so durch und durch weiß sein kann wie dieses. Ich würde liebend
gerne von einer kanadischen Schule hören, was jene Soldaten über
uns dachten. Ihre Panzer machten ein schreckliches Durcheinander auf den
Straßen aus Kopfsteinpflaster, als sie bei der Kirche umdrehten.
Aber wir brachten die Pflastersteine zurück und verziehen ihnen. Hubert Christiaen |
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| Übersetzung:
Lothar Dreblow Betreuung: Reinhard Hopfe Ickstatt-Realschule Ingolstadt |
A Canadian answers...
Hubert is a member of the MEMORIES Panel of Elders. You can click here to write to him.